Mario Ohoven

Mario Ohoven wurde 1946 in Neuss geboren und ist gelernter Bankkaufmann. Seine Ehefrau ist die UNESCO-Botschafterin Ute-Henriette Ohoven. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor. Die Tochter Chiara Ohoven studiert Modedesign. Der Sohn Michael Ohoven lebt in Los Angeles und ist von Beruf Filmproduzent.

Den eigenen Lebensunterhalt bestreitet Mario Ohoven heute als Anlageberater und Finanzvermittler. Als Präsident des BVMW (Bundesverband mittelständischer Wirtschaft) sowie des CEA-PME (Confédération Européene des Associations de Petites et Moyenne Entreprises) vertritt er in Deutschland sowie Europa in erster Linie die Interessen kleiner und mittelständischer Unternehmen. Das Spezialgebiet von Mario Ohoven ist die Erstellung von Wirtschafts- und Kapitalprognosen, die Unternehmen helfen sollen, frühzeitig auf Schwankungen des Kapitalmarktes reagieren zu können. Er ist Autor des Buches „Die Magie des Power-Selling“, das ein Bestseller geworden ist und deshalb in 12 Sprachen übersetzt wurde. Mario Ohoven ist sehr häufig im Fernsehen bei Interviews oder Talkshows zu sehen und berichtet dort über seine Tätigkeit als Finanzexperte.

Mario Ohoven als Stimme des Mittelstands

Für seine Tätigkeit zugunsten des Mittelstandes wurde Mario Ohoven schon mehrfach ausgezeichnet. 2001 bekam er den Oskar des deutschen Mittelstandes. Auch der Mittelstandspreis Kustos des mittelständischen Unternehmertums wurde an Mario Ohoven vergeben.

Zu diesen Ehrungen kam es, weil sich Mario Ohoven schon immer für die Idee stark gemacht hat, dass der Mittelstand nur gemeinsam mehr erreichen kann, Und diesen Gedanken vertritt er auch konsequent, und das nicht nur in Deutschland für den deutschen Mittelstand, sondern auch in Bezug auf den Mittelstand in ganz Europa. Seine Auffassung dabei ist, dass ganzheitliches Denken für den Mittelstand ein besonders wichtiger Faktor ist. Das kann nur funktionieren, wenn der Mittelstand ein gut organisiertes Netzwerk bildet, denn nur über so ein Netzwerk wird es möglich sein, dass die Interessen aller dort angeschlossenen Unternehmen so vertreten werden können, dass jedes einzelne davon profitiert.

Mario Ohoven ist inzwischen auch in der Forschung präsent, und zwar an der Uni Marburg. Bereits seit dem Jahr 2003 ist er dort als Vorsitzender des Kuratoriums der Forschungsstelle mittelständische Wirtschaft aktiv.

Bei der heutigen Wirtschaftslage auf dem Weltmarkt ist es wichtig, dass es eine Stimme des Mittelstands gibt, da der Mittelstand in der Politik häufig sehr stiefmütterlich behandelt wird. Menschen wie Mario Ohoven, die unermüdlich darauf aufmerksam machen, dass unsere Wirtschaft nicht die wäre, die sie ist, wenn es den so wichtigen Mittelstand nicht gäbe, sind deshalb wichtig, um diesen Gedanken auch weiterhin am Leben zu erhalten.